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Rezension »Mit Gobi durch die Wüste«

WERBUNG! – Rezensionsexemplar

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Titel: Mit Gobi durch die Wüste
Autor: Dion Leonard
Erscheinungsdatum: 05.03.2018
Verlag: HarperCollins
Format: Paperback
Seiten: 304
Preis: 12,99€

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Großer Mann und kleiner Hund – eine außergewöhnliche Freundschaft.

Dion Leonard ist Ultra-Marathonläufer und lebt für die härtesten Rennen der Welt. Als er nach China zum 7-Tage-Rennen durch die Wüste Gobi reist, will er in erster Linie den Wettkampf gewinnen. Dafür hat er leichtes Gepäck und nur das nötigste Essen dabei. Womit er nicht rechnet: mit der kleinen Mischlingshündin, die ihn aus ihren großen braunen Augen an der Startlinie anschaut – und dann kilometerweit begleitet. Er nennt sie Gobi und trägt sie, wenn sie nicht weiterkommt. Sie schenkt ihm Mut, als er ans Aufgeben denkt. Und schließlich kehrt er während des Rennens für sie um. Davon, wie der kleine Hund mit dem großen Herzen einen besseren Menschen aus ihm gemacht hat, erzählt Leonard in diesem Buch.

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Das Cover ist sehr einfach gehalten, aber das ist auch gar nicht schlimm. Denn das wichtigste ist abgebildet – Gobi. Eine kleine Mischlingshündin mitten in der Wüste, wie sie mit einem treuen Blick in die Kamera schaut.

Ich finde das Cover einfach nur niedlich und es macht den Betrachter ganz gespannt darauf, welche Geschichte sie verbirgt.

cameff_1493644315581Vielen lieben Dank an den HarperCollins Verlag, der mir dieses Buch kostenfrei zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Bereits letztes Jahr habe ich von der Geschichte von einem Marathonläufer, der mitten in der Wüste einen Hund gefunden hat, gehört. Schon zu diesem Zeitpunkt fand ich sie unglaublich toll. Als ich das Buch dazu vor ein paar Wochen bei HarperCollins entdeckt habe, wollte ich gern ein bisschen ausführlicher erfahren, was sich in der Wüste zugetragen hat. Also schwuppdiwupp hielt ich es in meinen Händen und konnte ins Buch eintauchen.

»Mit Gobi durch die Wüste« vereint Autobiographie und Erfahrensbericht in einem Buch, das sich sehr flüssig und angenehm lesen lässt. Dass Dion Leonard nicht hauptberuflich Autor von Romanen und dergleichen ist, merkt man natürlich heraus, aber das stört mich in diesem Genre überhaupt nicht. Vielmehr haucht es diesem Buch Leben ein und dass soll eine Autobiografie ja bezwecken.

Der Autor berichtet nicht nur, wie er zum Ultra-Marathonläufer wurde und was ihn dazu bewegt hat mit dem Laufen zu beginnen, sondern auch von seiner schweren Vergangenheit, die einem eine Gänsehaut verpasst. In solchen Moment lernt man erst einmal richtig zu schätzen, wie glücklich man sich eigentlich schätzen kann, in einem so behüteten Elternhaus mit einer Menge Liebe aufgewachsen zu sein.

Auch das innige Zusammenleben mit seiner Ehefrau Lucja findet seinen Platz in diesem Buch. Man spürt regelrecht, wie viel seine Frau ihm bedeutet und dass sie einen großen Anteil an seiner Karriere hat.

Während man den Autor auf seiner chaotischen Reise nach China begleitet, kam in mir das Gefühl auf, dass ich tatsächlich dabei bin. Voll Detailliertheit berichtet er von seinem ersten Kulturschock, den vielen Menschen und den Strapazen der langen Anreise. Nach einigen Missverständnissen kommt er aber im Hotel und bei den Organisatoren des extremen Marathonlaufs an.

Auch während des Laufs schildert er genauestens die Umgebung und wie er währenddessen denkt und fühlt. Das macht nicht nur das Buch noch realistischer als es eh schon ist, sondern auch den Autor sehr sympathisch.

Als er das erste Mal auf die kleine Mischlingshündin trifft, findet er diese zwar niedlich, aber sie lässt ihn weitestgehend kalt. Als sie ihm aber folgt, beginnt die Geschichte erst richtig. Je mehr Kilometer er läuft, desto mehr läuft sie sich in sein Herz. Immer mehr sorgt er sich um sie und sie beginnt ihm zu vertrauen. Als er ihr den Namen Gobi verpasst, war mir, als schoss die Geschichte direkt in mein Herz.

All die Abenteuer die Dion Leonard und Gobi zusammen erleben, sind so unfassbar schön und schwer in Worte zu fassen. Im Verlauf der Geschichte merkt man wie der Autor von einem zuerst sehr ich-bezogenen Menschen zu einem team-bezogenen Menschen wird. Vielleicht könnte man meinen, die harten Strapazen vor Ort haben ihn verändert. Das mag gut sein, aber vielmehr ist Gobi an allem „schuld“.

Mit welch einer Hingebung der Autor sich um Gobi kümmert und versucht ihr die Welt zu Pfoten zu legen, ist einfach nur wunderwunderwunderschön. Nachdem ich das Buch beendet habe, musste ich ihm einfach eine Nachricht schicken, in der u.a. stand, wie sehr Gobi ihn dafür liebt und dass sie ihm immer dankbar sein wird. Und wisst ihr was? Dion Leonard hat sogar geantwortet. Solche Momente sind unbezahlbar und macht Autoren zu so viel sympathischeren Menschen!

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und das Buch gern lesen möchtet, kann ich euch während des Lesen empfehlen, den Instagram-Account findinggobi zu durchstöbern. Auch wenn man sich die Geschichte sehr gut bildlich im Kopf vorstellen kann, fand ich es wunderbar mich durch echte Bilder zu klicken und das Gelesene haarscharf genau dort wiederzufinden.

Da ich ein absoluter Tierfreund bin und mich diese Geschichte sehr berührt hat, vergebe ich volle 5/5 Sternen.

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