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Rezension »Liebe und andere Weihnachtswunder«

WERBUNG! – Rezensionsexemplar

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Titel:
Liebe und andere Weihnachtswunder
Autor: Mila Summers
Erscheinungsdatum: 25.09.2018
Format: Taschenbuch
Seiten: 298
Preis: 9,99€

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Der plötzliche Wintereinbruch in Edinburgh legt die Großstadt kurz vor Weihnachten lahm. Nichts geht mehr. Dabei muss Cailin dringend in ein verschlafenes Nest in den schottischen Highlands, um dem Vater ihres ungeborenen Kindes von den Folgen ihres One-Night-Stands zu erzählen.

Noel ist auf der Flucht vor der Polizei, als Cailin seinen Weg kreuzt. Zähneknirschend nimmt er sie mit, auch wenn er damit riskiert, aufzufliegen und im Knast zu landen. Als Noel seinen ungebetenen Gast in Mìorbhail absetzt, streikt kurz darauf sein Wagen und er sitzt im Ort der Wunder fest. Schon bald widerfahren ihm wundersame Dinge. Dabei will er doch nur weg – vor allem von Cailin, die Gefühle in ihm weckt, die ihm schnell gefährlich werden könnten. Wird es ihm gelingen?

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Das Cover ist in Rosa- und Pinktönen gehalten. Glitzerner Schnee rieselt herab auf ein inniges Pärchen. Im Hintergrund blickt man auf eingeschneite Tannen und Häuser, über die ein Weihnachtsmannschlitten mit Rentieren fliegt.

Es passt perfekt zu Weihnachten und hinterlässt bei mir ein heimeliges Gefühl.

cameff_1493644315581Vielen lieben Dank an die Autorin Mila Summers, die mir dieses Buch kostenfrei zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Wie auch im ersten Band »Küsse unter dem Mistelzweig« spielt dieses Buch im Ort der Wunder namens Mìorbhail. Einem Ort, in dem ich mich auf Anhieb wohlgefühlt habe. Auch wenn beide Bücher unabhängig voneinander gelesen werden könnten, weil es sich um andere Charaktere dreht, möchte ich davon abraten, weil man leider doch zum Ausgang des ersten Bandes gespoilert werden würde. Das finde ich persönlich ziemlich schade, auch wenn ich sie in der „richtigen“ Reihenfolge gelesen habe.

Diesmal dreht es sich um Cailin, eine Frau, die mehr oder weniger mitten im Leben steht, auf mich aber einen ziemlich unsicheren Eindruck macht und Noel, einem Kleinkriminellen, der sich keinen Coup entgehen lässt. Während mir Cailin auf Anhieb sympathisch war, brauchte ich bei Noel sehr lang, um mit ihm warm zu werden. Ja, ich oute mich als jemanden, der nicht auf Badboys steht. Dennoch waren mir die ständigen Sticheleien zwischen den beiden ein Fest zu lesen. Nicht selten habe ich mich beim Lachen erwischt. Aber auch Charlotte, die alte Dame, und ihre liebevolle und fürsorgliche Art und Weise haben mich wieder berührt. Für mich ist sie ja der heimliche Star von Míorbhail.

Auch die Kulisse im Ort der Wunder Mìorbhail und dessen Charme haben mich wieder vollends erwischt. Wenn es ihn tatsächlich geben würde, wäre ich bereits auf und davon. Mila hat einen wunderbaren Ort erschaffen, in dem man sich einfach nur wohl und heimelig fühlt und in dem wahrscheinlich jede Geschichte toll werden würde.

Aber ein Weihnachtsbuch von Mila wäre eben nicht ein Weihnachtsbuch von Mila, wenn nicht wieder eine geballte Ladung von Emotionen in einer wunderschönen weihnachtlichen Atmosphäre mit an Bord wären. So durchlebt man von Freude, Traurigkeit und Wut bis hin zur Verzweiflung wieder jegliche Gefühle, aber vor allem eins: die Liebe. Sehr verblüfft hat mich zudem die atemberaubende Entwicklung von Noel. Auch wenn das Ende vorhersehbar war, fand ich es trotzdem wunderbar mitzuerleben, wie sich Noel nach und nach vom bösen, unberechenbaren Kriminellen im Weihnachtsmannkostüm (ja, ihr habt richtig gelesen!) in einen fürsorglichen liebevollen Mann verwandelt.

Auch wenn mir ab und zu ein wenig Tiefe im Verlauf der Geschichte gefehlt hat, bin ich trotzdem mehr als zufrieden mit ihr. Ich bin vollkommen in Weihnachtslaune. Übrigens findet ihr im hinteren Teil ein paar schottische Rezepte zum Nachbacken. Charlottes Shortbread habe ich bereits nachgebacken. Der Geruch, der im Nachhinein durch die Wohnung gezogen ist, war köstlich. Das Shortbread natürlich ebenfalls! »Liebe und andere Weihnachtswunder« hat mir reichlich gemütliche Stunden mit Tee, Kuschelsocken und einer flauschigen Decke beschert. Daher bekommt das Buch von mir zurecht verdiente 5/5 Sternen.

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2 Kommentare zu „Rezension »Liebe und andere Weihnachtswunder«

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