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Rezension »Mercy Grace Hospital – Francine«

WERBUNG! – Rezensionsexemplar

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Titel: Mercy Grace Hospital – Francine
Autor: Violet Thomas
Erscheinungsdatum: 03.05.2018
Format: eBook
Seiten: 134
Preis: 2,99€

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Francine arbeitet als Assistenzärztin auf der Pädiatrie des Mercy Grace Hospital. Für sie gibt es nur die Arbeit und eine lockere Bettgeschichte mit Bobby aus der Verwaltung, um Stress abzubauen. Ihre einzige Freundin Raven versucht sie zwar immer wieder zu verkuppeln, aber ohne Erfolg. Bis der neue Pfleger Ryan auftaucht. Francine kennt ihn aus ihrer Vergangenheit aus Boston. Als sie sein düsteres Geheimnis aufdecken will, verfällt er in alte Muster und verändert ihr Leben von Grund auf.

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Auf dem Cover steht ein inniges Paar im Vordergrund, das eingerahmt und umgeben von vielen Herzen ist. Darunter sind der Titel sowie der Untertitel zu sehen.

Das Cover ist ganz niedlich gestaltet, stellt aber leider nichts Besonderes dar. Es verspricht eine lockerleichte Liebesgeschichte zu werden. Leider lag ich mit der Vermutung komplett daneben.

cameff_1493644315581Vielen lieben Dank an die Autorin Violet Thomas, die mir dieses Buch kostenfrei zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

»Mercy Grace Hospital – Francine« ist der dritte Band der »Mercy Grace Hospital« – Reihe. Alle Teile sind unabhängig voneinander lesbar, was ich immer als eine tolle Sache erachte und der Reihe schon mal als Pluspunkt anhängen kann.

Vom Klappentext und Cover her, habe ich eine niedliche Liebesgeschichte mit ein wenig „Action“ erwartet. Der Beginn hat mir sogar sehr gut gefallen, da man Francine, die Ärztin, sowie ihre Freundin und Kollegin Raven ein wenig kennenlernen konnte.

Francine ist eine junge Ärztin, die sich noch in ihrer Ausbildung befindet. Leider war sie mir die gesamte Geschichte über sehr unsympathisch, was nicht nur an ihrer Einstellung, dass Arbeit alles ist und sie dementsprechend kein wirkliches Umfeld hatte, lag. Dies hat sich sehr auf ihre Persönlichkeit ausgewirkt hat, denn die hat man dadurch nicht wirklich mitbekommen. Raven hingegen, Francines einzige Freundin, war mir durch ihre liebevolle Art gleich angenehmer. Solche Konstellationen sind mir immer ein Dorn im Auge, wenn mir Nebencharaktere besser gefallen als die eigentlichen Protagonisten.

Auch wenn die Idee hinter der Geschichte sicherlich ganz gut war, wurde diese in meinen Augen ziemlich schlecht umgesetzt. Francine wird von ihrer Vergangenheit in Form eines alten Kollegen eingeholt und ihr Leben verändert sich maßgeblich. Auch wenn ich kein sonderlich großer Fan von Mafiageschichten bin, kann man diese dennoch gut inszenieren. So war der Plan. Leider entwickelte sich die Geschichte in eine Art Entführungsgeschichte, die so einfach nur an den Haaren herbeigezogen war und ich teilweise echt lachen musste, weil sie so realitätsfern war. Und Lachen ist in einer vermeintlich spannenden Szene sicherlich nicht das, was ich erwarte. Die entführte Ärztin spielt Monopoly mit ihrem Entführer, welcher sich im Anschluss nach ihren Lebensmittelunverträglichkeiten erkundigt, damit er etwas für sie kochen kann. Ähm okay, ihr merkt bestimmt, dass ich das alles andere als spannend fand.

Auch im weiteren Verlauf wurde es nicht besser und die Handlungsweisen der Charaktere waren nicht sehr angemessen für die herrschende Situation. Das Ende war sehr vorhersehbar und für mich das Worst-Case-Szenario dieser Geschichte. Es hat mich in keinster Weise überrascht, als ich es dann tatsächlich vorfand.

Leider haben sich zudem eine Menge Rechtschreib- und Grammatikfehler eingeschlichen, was den Lesefluss zumeist erheblich beeinträchtig hat. Auch konnte ich mich mit dem doch recht einfachen Schreibstil der Autorin nicht anfreunden.

Die Geschichte hätte gut aufgezogen werden können, aber die Umsetzung hat mir überwiegend nicht gefallen, weshalb ich 2/5 Sternen vergebe.

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